Daten und Fakten

Daten und Fakten zu Ausbildung und Studium von Männern und Frauen

In dieser Grafik werden die 2009 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge der Auszubildende in den 20 am stärksten von Männern besetzten Berufen gezeigt. Am häufigsten entschieden sich die jungen Männer für eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker, gefolgt von einer Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und zum Industriemechaniker.

Die Top 20 Ausbildungsplatzwahl männlicher Berufsanfänger 2009 im Vergleich mit der Ausbildungsplatzwahl der weiblichen Berufsanfängerinnen. Welche der Ausbildungsberufe sind männlich dominiert, welche weiblich?

Männer sind in den vollzeitschulischen Ausbildungen des Schuljahrs 2008/2009 deutlich geringer vertreten als Frauen, die sich sicher häufiger für eine vollzeitschulische Ausbildung entscheiden.

In dieser Grafik wird die Entwicklung des Männeranteils der Studienanfänger in den Bereichen Germanistik, Erziehungswissenschaften, Veterinärmedizin und Psychologie vom Wintersemester 1975/1976 bis zum Wintersemester 2007/2008 dargestellt. Dabei fällt auf, dass der ehemals männlich dominierte Studiengang Veterinärmedizin inzwischen zu einem sehr stark weiblich dominierten Studiengang geworden ist. Diese fallende Tendenz ist auch in den Bereichen Germanistik Erziehungswissenschaften und Psychologie sichtbar: Die drei Studienfächer sind weiblich dominiert und der Anteil der männlichen Studienanfänger ist auch hier deutlich gesunken.

Daten und Fakten zur Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen

Die beiden Grafiken zeigen die prozentualen Frauen- und Männeranteile beim Personal in Kindertagesstätten in Deutschland im März 2008. Sowohl beim Gesamtanteil des Personals in Kindertageseinrichtungen als auch beim Anteil der dort tätigen pädagogischen Fachkräfte sind die Frauen nach wie vor deutlich in der Mehrheit.

Der Frauenanteil bei Teilzeitbeschäftigtigung insgesamt ist rückläufig, bewegt sich aber auf unverändert hohem Niveau. Dagegen nimmt der Anteil der männlichen Teilzeitbeschäftigten zu - dies allerdings auf relativ niedrigem Niveau.

Die Teilzeitbeschäftigung spielt auf dem Arbeitsmarkt eine immer größere Rolle. Aus der Grafik wird ersichtlich, dass überwiegend Frauen einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Fast die Hälfte aller Arbeitnehmerinnen war 2008 teilzeitbeschäftigt, während der Anteil der Männer knapp unter 10 Prozent lag.

Das Verlaufsdiagramm zeigt die zahlenmäßige Entwicklung der Beschäftigten in den Bereichen „Dienstleistung”, „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei” und „Produzierendes Gewerbe” von 1995 – 2008. Während der Dienstleistungsbereich – eine klassische Frauendomäne – in dieser Zeit einen Zuwachs an Beschäftigten von 20,48% verzeichnet, verliert das Produzierende Gewerbe 16,50% an Beschäftigten, der Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sogar 20,67 % an Beschäftigten – in beiden Bereichen sind traditionell überwiegend Männer beschäftigt.

In der Bundesrepublik Deutschland sind deutlich mehr Männer erwerbstätig als Frauen - obwohl die Beteiligung der 15- bis 64-jährigen Frauen seit 1993 gestiegen ist.

Vollzeit oder Teilzeit - was finden Männer besser? Die Grafik zeigt, dass Männer, die in Teilzeit arbeiten, genau so zufrieden sind wie ihre Kollegen mit Vollzeitstellen.

Diese Tabelle zeigt, wie groß die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen in den einzelnen Berufen sind.

Daten und Fakten zu Partnerschaft und Familie

Wie gerecht sind die Aufgaben im Haushalt verteilt? Was ändert sich, wenn Kinder im Haus sind? Die Grafik gibt Antworten.

Die Grafik zeigt die ungleiche Aufteilung von unbehahlter und bezhalter Arbeit nach Geschlecht. Die Tendenz, dass Frauen deutlich mehr Stunden ihres Tages mit unbezahlter Hausarbeit verbringen als ihre männlichen Partner, verstärkt sich, wenn Kinder kommen.

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