Tipps für Audioproduzenten

Du möchtest einen Beitrag machen, den man sich anhören kann?

Super, denn da gibt es viele tolle Möglichkeiten:

  • Interview
  • Radiobericht
  • Hörspiel
  • Song
  • Meinungsumfrage
  • Collage aus Originaltönen

Die Aufnahme
Schnapp dir ein Aufnahmegerät, Batterien, Tonträger und ein Mikrofon- und schon kann’s losgehen. Hier noch schnell die wichtigsten Tipps:

  • Sorg für Ruhe bei deiner Aufnahme! Check immer mit dem Kopfhörer ab, ob eventuelle Störgeräusche (zum Beispiel Autos) lauter sind als das, was du tatsächlich aufnehmen willst. Schalte dein Handy aus und bitte auch alle anderen Personen darum!
  • Rück den Leuten auf die Pelle – das Mikro gehört immer schön nah an den Mund!
  • Beim Interview bloß nicht dazwischen quatschen. Manchmal sagt man ja beim Zuhören dauernd „hm“ oder „aha“ – bei einer Aufnahme solltest du dir das unbedingt verkneifen!
  • Stell beim Interview oder bei einer Meinungsumfrage „offene Fragen“, die einen richtigen Satz als Antwort erfordern. Also nicht „Finden Sie das gut?“ (langweilige Antwort: „Ja“ oder „Nein“) sondern „Wie finden Sie das?“ – dann bekommst du eine interessante Antwort.
  • „Schöne Töne“ sind immer gut. Berichtest du zum Beispiel über einen Kindergarten? Dann nimm den Sound auf! Brabbelnde Kleinkinder, klappernde Teller, das Trampeln der Füße – wenn du diesen Sound in deinem Beitrag einbaust, kann der Zuhörer sich den Kindergarten richtig gut vorstellen.
  • Auch für ein Hörspiel sind atmosphärische Töne (Atmo) total wichtig, denn sie erzeugen Phantasien und Bilder im Kopf des Hörers.
  • Falls du für deinen Beitrag Texte schreibst: mach bloß keine zu langen Sätze. Lies dir den Text selbst erst mal laut vor, dann merkst du schnell, wenn deine Sätze zu lang geraten sind (wahrscheinlich geht dir dann nämlich die Puste aus).
  • Beim Schnitt: Mach dir Notizen und benenne die einzelnen Tonschnipsel am Computer mit richtigen Namen (z. B. „Interview mit dem Bürgermeister“), dann findest du leichter durch dein ganzes Material. Denk ans Zwischenspeichern und mach auch mal 'ne Sicherungskopie auf CD!

Wichtig: Finger weg vom CD-Regal – Musik klauen ist verboten!
Falls du für deinen Beitrag Musik verwenden willst, musst du unbedingt darauf achten, dass du nicht gegen das Urheberrecht verstößt! Musik auf CDs ist in der Regel geschützt, das heißt, du darfst sie nicht verwenden, ohne die Band oder die Plattenfirma um Erlaubnis zu fragen. Und leider kostet das selbst dann auch noch GEMA-Gebühren...

Aber es geht auch einfacher, und zwar so:

  • Mach selbst die Musik, vielleicht spielst du ja ein Instrument oder kannst super singen oder rappen. Oder du produzierst eigene Musik am Computer.
  • Frag doch mal bei Bands in deinem Ort nach, vielleicht freuen sie sich, wenn ihre Musik in deinem Beitrag groß rauskommt.
  • Schau dich im Internet um! Viele Portale bieten lizenzfreie Musik zum kostenlosen Download an!
  • Ausführliche Informationen zum Urheberrecht gibt es hier und natürlich in unseren Teilnahmebedingungen.

Keine Namen ohne Einwilligung!
Falls du für deinen Beitrag ein Interview machst oder über eine Person berichtest, frag, ob die Leute einverstanden sind, dass ihr vollständiger Name später auf www.typ2020.de veröffentlicht wird. Wenn nicht, lass den Namen weg oder verwende einen ausgedachten Namen mit abgekürztem Nachnamen, zum Beispiel „Peter P.“ oder „Karin Z.“. Bei Kindern, die jünger sind als 14 Jahre, musst du die Eltern um Erlaubnis fragen, wenn du den vollständigen Namen nennen möchtest!

Cooler Link für Radiomacher
Der Bayerische Rundfunk hat tolle Tipps für dich – zusammengefasst in einem Online-Workshop für junge Radiomacher

Noch Fragen?

Dann schick uns 'ne Mail, wir helfen dir gerne weiter: info@typ2020.de

zurück nach oben Druckansicht Artikel als Email versenden

Typ 2020: Preise eingelöst

Respekt Jungs
Darstellung: grosse Schriftnormale Ansicht